Durch den DSK Termin am Freitag vor der GLP sind wir bereits einen Tag früher angereist und so konnten wir Papier- und Technische Abnahme bereits am Freitag erledigen. Eigentlich hatten wir uns das häufiger vorgenommen, aber leider hatte es aus zeitlichen Gründen nie geklappt. Es war dafür ein umso schöneres Saisonfinale. Den Freitagabend beendet wir mit einer leckeren Pizza in Nürburg. Als Übernachtungsmöglichkeit hatten wir aufgrund der perfekten Lage das Hotel am Tiergarten ausgesucht. Die Zimmer waren sehr sauber und das Frühstück war wirklich gut. Ich glaube wir hatten bei keiner GLP so einen entspannten Morgen. Letztendlich lag das sicher aber auch an dem etwas längerem Schlaf. Bei perfekten Streckenbedingungen in leichter Dämmerung fuhr Marcel den Start. Er erfuhr mit insgesamt 12,2 Strafpunkten (2,6/5,1/4,5) kein schlechtes Ergebnis im ersten Turn. Trotzdem hatte er sich etwas mehr versprochen, wobei die wirklich schönen Runden eine gute Entschädigung waren. Tim übernahm im zweiten Turn das Steuer. Auch wenn das Wetter zwischendurch mal so aussah, als könnte es ein wenig regnen spulte auch Tim seine letzten Runden Nordschleife für diese Saison unter optimalen Streckenbedingungen ab. Mit 9,7 (3,3/0,6/5,7) Strafpunkten gelang ihm ein etwas besseres Ergebnis, als Marcel. Trotzdem reichte es in der Wertung nur für Platz 43. Bis zum 42. Platz gab es Pokale. Tja Pech gehabt, leider knapp vorbei! Auch wenn es bei der Veranstaltung für keinen Pokal gereicht hat, so war der Saisonabschluss für uns perfekt. Keine Unfälle und so schöne Runden waren das beste was passieren konnte. Außerdem konnten wir unseren Position in der Gesamtwertung von Platz 51 auf Platz 40 verbessern und so uns einen Pokal bei der Jahressiegerehrung sichern trotz unseres technischen Defekts bei der 5. GLP in diesem Jahr. Wir freuen uns am 7. November bei der Jahressiegerehrung, die tolle Saison zu begießen! Erwähnenswert ist auch das unsere alte Mannschaft "Golfsrudel" erfolgreich Ihren Mannschaftstitel verteidigen konnte, in der wir Aushilfsweise bei der ersten Veranstaltung mit eingesprungen sind.





Wir hatten uns sehr auf die Veranstaltung beim DSK gefreut. Nach langer Zeit waren wir mal wieder mit zwei Fahrzeugen Vorort. Wir waren mit der "Olivia" und dem "Mandarinchen" in der Gruppe 2. Erstmal ein Sorry von unserer Seite, wir hatten bei der Fahrerbesprechung einen wichtigen Teil nicht mitbekommen, dass Überholverbot in der ersten Runde. Es war aber auch nicht ganz so einfach, im Hintergrund brüllen die Motoren aus der Gruppe 1, links und rechts von uns wurde gequatscht und ohne Mikro und Lautsprecher war es wirklich nicht einfach den Sprecher zu verstehen. Leider war die Veranstaltung für die Gruppe 2 mehr als bescheiden. Von den vier Stints wurden drei mit roter Flagge abgebrochen. Einige Teilnehmer wollten wohl kurz vor der Winterpause sich ein wenig Arbeit beschaffen um im Winter keine Langeweile zu haben. Wir müssen uns wirklich gut überlegen ob wir weiterhin uns das freie Fahren im Rahmen des DSK antun. Der letzte Unfall weswegen die Veranstaltung dann zu Ende war, war wirklich nicht ohne. Streckenposten an der Stelle wären sicherlich Sinnvoll gewesen. Der schönste Teil der Veranstaltung waren im Nachhinein die Bilder.





Die Saison neigt sich langsam dem Ende zu. Das merkt man spätestens daran, dass es den ganzen Weg zur Nordschleife Finster ist. Aufgrund der Wettervorhersage hatten wir die Semi Slicks zu Hause gelassen und sind mit montiereten "Hankook S1 Evo" welche wir als Regenreifen einsetzen zum Ring gereist. Die Papier- und auch Technische Abnahme absolvierten wir wie immer problemlos. Marcel fuhr diesmal den ersten Turn. Gleich in der Einführungsrunde gab es im Bereich Fuchsröhre einen heftigen Unfall von einem Golf 3. Wir hoffen Fahrer und Beifahrer geht es gut und das der Schaden nicht so schlimm ist wie er aussah. Die Streckenbedingungen waren wirklich schwierig.  Sie verführten durch die teils trockenen Stellen zum schnelleren Fahren und man neigte dazu die Bedingungen zu unterschätzen. So ging es Marcel auch und so brach im Hatzenbach Geschlängel in der ersten Setzzeit das Heck aus. Auch durch direktes gegen Lenken konnte er unsere "Olivia" nicht mehr einfangen und so schepperten wir seitlich über die dort sehr hohen Curbs in den Acker. Zum Glück verlief dieser unfreiwillige Stopp ohne Leitplankenkontakt und wir konnten unsere Veranstaltung fortsetzen. Ein weiterer Ausfall hätte wohl unseren angestrebten Pokalplatz bei der Jahreswertung gekostet. Wir entschlossen uns zur Sicherheit wegen der recht unsicheren Wetterbedingungen eine recht hohe Setzzeit zu setzen (15:29.400). Marcel bestätigte diese mit 2,1 (15:29.610), 2,3 (15:29.630)  und 0,3 (15:29.430) Strafpunkten sehr gut. Im ersten Turn lediglich 4,7 Strafpunkte müsste bisher unser bestes Ergebnis sein. Nach einem kleinen Check in der Tankrunde übernahm Tim das Steuer. Aufgrund der mittlerweile deutlich besseren Bedingungen setzen wir eine tiefere Zeit von 13:27.760. Leider verpatzte Tim seine erste Bestätigung deutlich. Mit einer 13:26.570 kassierten wir 11,9 Strafpunkte in einer Runde. Die darauf folgenden Bestätigungen verliefen dafür umso besser mit 0,5 (13:27.810) und 0,4 (13:27:720) und retteten uns trotz dem Zeiten Ausrutscher mit 17,5 Strafpunkten den 40. Pokalplatz. Es wäre ohne diesen Ausreißer wohl deutlich mehr drinnen gewesen. Trotz allem war es eine sehr schöne Veranstaltung für uns. Und wir freuen uns beim Saison Finale am 24. Oktober wieder dabei zu sein, wo wir hoffentlich nochmal ein paar Plätze in der Jahreswertung gut machen können.





Gute Neuigkeiten, unsere "Olivia" ist für die nächste GLP wieder startklar. Das Getriebe war zwar auch nicht mehr ganz ok, aber das eigentliche Problem war die Kupplung. Hier ist die Mitnehmerscheibe innen gebrochen. Dadurch drehte sich wenn Last auf die Kupplung kam nur noch der innere Teil der Mitnehmerscheibe. Das Ersatzgetriebe welches wir jetzt verbaut haben ein F16 CR 3,55 hat eine etwas längere Übersetzung im Vergleich zu dem alten CR 3,72 Getriebe. In der Theorie können wir uns vorstellen das wir durch die längere Übersetzung evtl. sogar einen Vorteil haben, da wir an vielen Stellen häufig immer noch kurz in den 4. schalten mussten. Wir hoffen, dass wir uns in diesen Bereichen zukünftig durch den minimal längeren Gang diesen Schaltvorgang sparen können. Wir sind gespannt auf die nächste GLP am 19.09. und werden berichten.